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Tipps von unseren Gartenfreunden

Ratten in Kleingartenanlagen

Information
über die Bekämpfung tierischer Schädlinge,
insbesondere Ratten, in Kleingartenanlagen.

Allgemeines:

Zu den tierischen Schädlingen im Sinne des Infektionsschutzgesetzes in der derzeit gültigen Fassung vom 20.07.2000 (BGBl. I Nr.33), gehören unter anderen auch die Ratten.

Nach der Verordnung über die Bekämpfung tierischer Schädlinge vom 18.05.1971 (veröffentlicht im Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen 1971, Nr. 14 S. 111) sind die jeweiligen Eigentümer, oder die, die vertraglich dazu verpflichtet sind, für den ordnungsgemäßen Zustand von landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Grundstücken verantwortlich. Der Eigentümer, oder die, die vertraglich dazu verpflichtet sind, haben widerrechtlich gelagerte Abfälle und bei gleichzeitigem Rattenbefall, gem. §4 der genannten Verordnung, vor Beginn einer Schädlingsbekämpfung die Abfallstoffe - vor allem Küchenabfälle, Müll und Gerümpel- von allen den Schädlingen leicht zugänglichen Orten von seinem Grundstück zu beseitigen oder beseitigen zu lassen und danach eine Schädlingsbekämpfung nach den Vorschriften der o.g. Verordnung durchführen bzw. durchführen zu lassen.
Die Bekämpfungsmaßnahmen sind nötigenfalls so lange zu wiederholen, bis sämtliche Schädlinge vertilgt sind.

Zur Bekämpfung der tierischen Schädlinge dürfen nur Entwesungsmittel und -verfahren angewandt werden, die von der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft in Braunschweig anerkannt bzw. vom Bundesgesundheitsamt geprüft, anerkannt und veröffentlicht sind.

Bekämpfung der Schädlinge:

Für eine fachmännische Beratung oder Beauftragung eines geprüften Bekämpfers ist am besten eine Schädlingsbekämpfungsfirma (siehe in den sogenannten gelben Seiten) geeignet.
Schädlingsbekämpfungsmittel sind u.a. in Samenhandlungen oder Baumärkten erhältlich.

Bei selbst durchgeführten Bekämpfungen ist besonders darauf zu achten, dass Bekämpfungsmaterial genau nach Anweisung ausgelegt wird und ersichtliche Hinweisschilder mit der Angabe über die Schädlingsbekämpfung und des ausgelegten Mittels angebracht werden. Dadurch kann ein unbemerktes Aufnehmen der Mittel durch Kleinkinder oder Hunde und dem daraus entstehenden gesundheitsschädlichen Folgen für diese verhindert werden.
Wer in einem Garten einen Komposthaufen angelegt hat, sollte darauf achten, dass er keine gekochten Küchenabfälle hineingibt. Sonstige Küchenabfälle sollten mit alter Erde, Gesteinsmehl etc. gut abgedeckt bzw. ein geschlossenes Kompostierungssystem verwendet werden.

Köderboxen und Köderriegel gibt es in Samenhandlungen und Baumärkten. Kosten der Boxen zwischen ca. 6,00 und 25,00 EUR. Köderriegel ca. 2,50 EUR.

Bei Rattenbefall ist eine Bekämpfung zwingend vorgeschriebe.
Zuwiderhandlungen gegen das Gebot der Verordnung über die Bekämpfung tierischer Schädlinge kann als Ordnungswidrigkeit mit einer Gelsbuße bis zu 25.000,00 EUR geahndet werden.

Auskünfte erteilt das Ordnungsamt.

Quelle: Stadtgruppe Frankfurt der Kleingärtner e.V.


Alle Angaben ohne Gewähr.

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