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Kartoffelkäfer

Leptinotarsa decemlineata

Kartoffelkäfer
Foto: Wolfgang Kuhnt

Die Kartoffelkäferlarven sind wieder aktiv.

Die bekannten Käfer mit den zehn gelb-schwarzen Streifen sind im Frühjahr meist zur Stachelbeerblüte das erste Mal zu sehen. Auf die Blattunterseite legt das Käferweibchen etwa 20 bis 50 Eier. Bei günstigen Temperaturen von mehr als zwölf Grad dauert es bis zum Schlupf etwa zehn Tage.

Zurzeit findet man nicht nur auf Kartoffeläckern, sondern auch in Kleingärten hungrige Larven. Haben die gefräßigen rot-schwarz gestreiften Larven erst einmal mit dem Fraß begonnen, kann der Gartenfreund täglich zusehen, wie seine Kartoffelpflanzen ihre Blätter verlieren.

Was kann man im Garten gegen die gefräßigen Käfer tun?

Die einfachste und sicherste Methode ist das Absammeln und Vernichten der Käfer, die im Frühjahr zur Eiablage in den Garten einwandern.

Schüttelt der Hobbygärtner die Stauden, so fallen die verdutzten Käfer auf den Boden und können entfernt werden. Diese Methode verspricht für den Sommer eine Zeit lang Ruhe vor Kartoffelkäfern, aber es besteht die Gefahr, dass Käfer später noch aus Nachbars Garten zuwandern.

Besonders Gärten, in denen im vergangenen Jahr ein starker Befall mit den gefräßigen Käfern zu beklagen war, sollten in diesem Sommer stärker kontrolliert werden.

In einem Kleingarten haben es die Käfer nämlich besonders einfach: Sie müssen nur von ihrem Überwinterungsquartier im Boden an die Oberfläche krabbeln und schon sind sie mitten im Kartoffelkäferparadies.

Auch gegen die Eiablage lautet die Devise: Absammeln. Dabei ist besondere Vorsicht geboten, denn die Gelege des Kartoffelkäfers unterscheiden sich nur in der Farbe von den Gelegen der Marienkäfer. Während der Kartoffelkäfer orange-rötliche Eiablagen hinterlässt, sind die Eiablagen der Marienkäfer eher gelblich.

Die Eigelege an der Blattunterseite sollten einfach zerdrückt werden. Hierbei ist Gründlichkeit gefragt, denn ein Käferweibchen kann innerhalb von zwei Monaten 400 bis 2.000 Eier legen.

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